Training & Schwerpunktregatta

Riva Cup 2005

(30.April bis 8.Mai 2005)

 

Ab in den Süden hieß es bei uns beiden nach drei Jahren Abstinenz am See der traumhaften Winde. Voller Elan und mit jeder Menge Selbstvertrauen aus dem letzten Segeljahr fuhren Andi und Ich sowie natürlich unsere Mädels am Samstag bereits um 4.30 Uhr in Reutte los.
Da wir am Samstag um 11.00 Uhr fertig gestellt zum Training mit der bayrischen Korsarenflotte erscheinen durften. Unten angekommen stellten wir bei traumhaftem Wetter unser Boot in den Hafen in Riva gleich nach dem Tunnel. Anschließend fuhren wir zum Meeting mit weitern sieben Schiffen wo der Ablauf des Trainings besprochen wurde. Kellner Christian ein ausgezeichneter 505 Segler (wurde heuer zweiter; Punkte gleich mit dem Erstplazierten beim Rivacup) erklärte uns sein vorhaben und wie der Trainingsablauf aussieht. Die Steuerleute bekamen Ohrwürmer mit Funkgeräten zugeteilt um immer in Verbindung mit dem Trainer zu stehen.

Dann ging es los erstmals mit unserem Schiff bei viel Wind und wie….. bereits nach den ersten zehn Minuten „aufwärmen“ waren wir eigentlich fix und fertig. Bei Windstärke 5 wurden Manöver um Manöver gefahren und nach viereinhalb Stunden konnte man uns vom Schiff kratzen…. Am Abend gab es dann eine Videoanalyse und uns wurde erklärt wie wir ein Doppelbodenschiff am schnellsten nach einer Luvkenterung wieder aufstellt. Die berühmte Eskimorolle beim Segeln sollten wir in den nächsten Tagen üben. Unser Vorhaben nicht mehr so oft baden zu gehen scheiterte kläglich und bis nach der vierten Wettfahrt beim Rivacup sollte uns dieses Schicksal noch oft einen Strich durch die Rechnung machen.
Auch am Sonntag und Montag fand das Training bei wunderschönem Wetter und hammermäßigen Winden statt. Den Dienstag und Mittwoch mussten wir zum regenerieren verwenden. Andi hatte so viele blaue Flecken dass er wahrscheinlich in einer Veilchenwiese als Tarnkappenbomber durchgegangen wäre. Voll motiviert und einigermaßen erholt gingen wir dann mit 30 anderen Booten am Donnerstag in die erste Wettfahrt. Und prompt gingen wir gleich mal nach dem Start baden. Die ersten vier Wettfahrten waren grauenhaft. Bei den Deutschen ging schon der Spruch um vor Andi und Alex brauchen wir keine Angst haben die sind zwar sau schnell aber irgendwann gehen Sie eh baden….. hahahaha…..
Die nächsten vier Wettfahrten konnten unser Ergebnis zwar etwas verbessern und wir segelten absolut gute Teilwettfahrten aber am Ende schaute doch nur der 19. Platz dabei heraus. Ein Lichtblick war sicherlich der 6. Platz in der letzten Wettfahrt bei bis zu 7 Windstärken.
Zum Abschluß muß man sagen dass der Gardasee wieder einmal eine Reise wert war und wir voll auf unsere Kosten gekommen sind. Traumhaftes Wetter, ausgezeichnetes Essen, super Winde nur das Wasser war mit 13 Grad doch noch etwas frisch und wir freuen uns schon riesig auch nächstes Jahr wieder dabei sein zu können.

by Alex

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Letzte Aktualisierung: 14.05.2008
© by Martin Maier