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Riva del Garda

(21.-22. Juli 2007)



37 Boote aus 7 Nationen waren zur dritten Station der Alpencupserie (5 Regatten in Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien und Frankreich) angereist und wollten den Kampf gegen Wind und Wellen aufnehmen. Stefan und ich fanden bereits am Donnerstag den Weg nach Riva, um uns an die kurze Gardaseewelle zu gewöhnen. Und so machten wir am Freitagnachmittag unseren ersten gemeinsamen Probeschlag. Bei dem thermischen Wind um die 4 Bfd. machten wir eine recht gute Figur und waren an der Kreuz gleich schnell wie unsere Konkurrenten.
Am Samstag um 14.00 war dann Start zur ersten Wettfahrt, doch nicht alle Boote kamen bis zur Startlinie. Der Wind war wesentlich stärker als Tags zuvor und blies uns mit guten 6 Bfd. um die Ohren, was für manches Schwert zuviel war und auf dem Weg zum Start einfach abbrach. Auch ich hatte vor allem an der Kreuz so meine Probleme und konnte die erste Wettfahrt nur als 21. beenden. In den folgenden Wettfahrten lief es dann besser und mit den Rängen 10 und 7 konnte ich recht zufrieden sein.


Auch Stefan machte ein gute Figur. Hatte er bisher bei solchen Windverhältnissen so manche Geschwindigkeitsprobleme, konnte er sich jeweils im Mittelfeld platzieren. Großes Chaos herrschte dann, als alle Boote wieder in den Hafen wollten. In Riva ist nur eine kleine Slipanlage am Ende einer langen schmalen Hafeneinfahrt und es war jedes Mal eine Harakiriaktion, die Boote zu slippen. Nur ein kleiner Fehler und man war entweder zwischen den in den Hafen hängenden Yachten verkeilt oder man donnerte auf die Felsen der Hafenmole, was so mancher Kollege erfahren musste... Ich war jedenfalls froh, als mein Schiff ohne zusätzlichen  Kratzer wieder an Land war und so konnten wir am Abend das köstliche Buffet mit so manchem Glas Rotwein genießen.


Am Sonntag wären nochmals drei Wettfahrten auf dem Programm gestanden. Doch bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 35 Knoten (8 Bfd) war an ein auslaufen nicht zu denken und wir begannen bereits gegen Mittag, unsere Boote wieder auf die Hänger zu verladen.
So gewann nach drei Wettfahrten ganz souverän der Allgäuer Bob Baier mit drei zweiten Plätzen. Ich konnte die Regatta als 13. beenden, Stefan erkämpfte schließlich den 22. Endrang.

Bis zum nächsten Bericht (vom Alpsee)

Jürgen

 

 

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Letzte Aktualisierung: 03.05.2008
© by Martin Maier